10.09.2019 - Wildeck - News Nr.: 16371
Autotransporter geht teilweise in Flammen auf: Fahrzeug hatte sich entzündet
Brandursache noch unklar – Fahrer durch Löschversuche verletzt – Rettungshubschrauber als Notarztzubringer im Einsatz – Feuerwehr kann Ausbreitung der Flammen verhindern

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Feuerwehreinsatz am Dienstagvormittag (10.09.2019) auf der A4 zwischen Wildeck-Obersuhl (Lkr. Hersfeld-Rotenburg) und Gerstungen (Wartburgkreis). Der Fahrer eines Autotransporters bemerkte, dass einer der geladenen Wagen aus noch ungeklärter Ursache Feuer find. Instinktiv handelte der Mann richtig und lenkte sein schweres Gefährt, trotz des brennenden Autos noch auf den Standstreifen.

Bis zum Eintreffen der Feuerwehr versuchte der Trucker noch selbst den Brand, welcher bereits auf zwei weitere Wagen übergegriffen hatte, unter Kontrolle zu bekommen. Allerdings gelang ihm dies nicht und er zog sich dabei nicht nur eine leichte Rauchgasvergiftung, sondern auch Verletzungen zu. Nachdem ein bodengebundener Notarzt nicht zur Verfügung stand, brachte der Rettungshubschrauber den Notarzt auf die Autobahn. „Prinzipiell sind Feuerlöscher, die die Lkw mitführen, für Entstehungsbrände gedacht. Bei einem Lkw-Vollbrand kann man mit einem Feuerlöscher nichts mehr ausrichten“, erklärt Patrick Kniest von der Feuerwehr.

Drei der fünf Fahrzeuge standen bei Ankunft der ersten Brandbekämpfer schon komplett in Flammen. Glücklicherweise kam die Feuerwehr problemlos zum Einsatzort, denn es war eine hervorragende Rettungsgasse gebildet. Die Kräfte handelten schnell und besonnen und verhinderten so eine weitere Ausbreitung des Feuers auf die restlichen Autos und den angrenzenden Wald. Um auch alle Glutnester abzulöschen, kam Löschschaum zum Einsatz.


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