29.08.2019 - Muhr am See - News Nr.: 16295
Rauchwolke steht über Wohnhaus
Feuerwehr bekämpft Dachstuhlbrand mit einer Drehleiter - "Nachts besteht die Gefahr, dass Personen im Haus sind und schlafen. Wegen des Rauchs herrscht Erstickungsgefahr," sagt ein Feuerwehrmann - Feuerwehr kann verhindern, dass das komplette Dachgeschoss ausbrennt

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Eine schwarze Rauchsäule stand in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (29.08.2019) über Muhr am See (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen). Aus ungeklärter Ursache stand der Dachstuhl eines Wohnhauses in der Freiherr-von-Lentersheim Straße in Flammen. 

Die Feuerwehr rückte kurz vor 3 Uhr in der Nacht mit einem größeren Aufgebot an Einsatzkräften und einer Drehleiter an. Während im Inneren des Dachgeschosses die Flammen loderten, leitete die Feuerwehr die Löscharbeiten ein. "Nachts besteht die Gefahr, dass Personen im Haus sind und schlafen. Wegen des Rauchs herrscht Erstickungsgefahr," sagt Andreas Seegmüller der Pressesprecher der Feuerwehr im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. 

"Rauchmelder sind in Bayern verpflichtend. Im Schlaf ist der Geruchssinn des menschlichen Körpers ausgeschaltet, deshalb wachen Personen in brennenden Häuser nur von den Brandgeräuschen auf und dann kann es schon zu spät sein", sagt Stegmüller weiter. Bei dem Brand in Muhr am See konnten sich die Bewohner des Hauses aber glücklicherweise noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr ins Freie retten und bleiben unverletzt. 


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