19.01.2019 - Ehekirchen - News Nr.: 14776
Traurige Unfallbilanz: Zwei Tote, ein lebensgefährlich und ein schwer Verletzter
Frontalzusammenstoß auf der Staatsstraße – Beide Fahrer, 27 und 20 Jahre, verstarben noch an der Unglücksstelle – Unfallursache noch unklar – Erstversorgung der Verletzten Stand an erster Stelle – „Leider waren auch verstorbene Personen mit dabei“ – Fahrzeuge mit entsprechender Ausstattung in Technischer Hilfe benötigt

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Alarm für die Feuerwehren am Samstagabend (19.01.2018) im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Auf der ST2035 zwischen Ehekirchen und Rohrenfels, die ein 27-jähriger von Rohrenfels in Richtung Ehekirchen befuhr und ein 20-jähriger in die Gegenrichtung, hat sich gegen 20:20 Uhr ein Verkehrsunfall ereignet. Dessen Schwere war für die Kameraden schon am Einsatzstichwort „Mehrere Pkw, mehrere Verletzte und mehrere eingeklemmte Personen“ zu erkennen. „Fünf Feuerwehren müssten alarmiert gewesen sein, die örtlich zuständigen und dann natürlich durch die Schwere des Unfalls die dementsprechenden Fahrzeuge mit der Technischen-Hilfe-Ausstattung“, beschreibt Kreisbrandrat Kreitmeier die Lage bei der Alarmierung. Sofort machen sich rund 70 Einsatzkräfte auf dem Weg zum Unglücksort.

Dort angekommen erwartete die Kameraden ein schreckliches Schadensbild. Zwei Fahrzeuge sind aus noch unbekannter Ursache frontal kollidiert. Ein Wrack steht abseits der Straße im Grünstreifen, während das andere lediglich mit der völlig zerstörten Front in Richtung Straßengraben steht. Nicht nur Trümmerteile liegen quer über die Fahrbahn verstreut, sondern auch ein Motorblock liegt auf der Straße. „Die ersten Schritte waren natürlich die Erstversorgung der Verletzten“, erklärt Kreisbrandrat Stefan Kreitmeier. Dabei machen die Kameraden eine traurige Entdeckung. „Leider waren auch verstorbene Personen mit dabei“, so der Kreisbrandrat weiter. Für die beiden Fahrer der Wagen kam jede Hilfe zu spät, sie wurden sofort getötet. Der 27-jährige Beifahrer des Unfallverursachers erlitt lebensgefährliche Verletzungen, während der 19-jährige Beifahrer des entgegenkommenden Fahrzeuges schwere Verletzungen davontrug.

Für die Feuerwehr jedoch ist der Einsatz noch lange nicht beendet. Für polizeiliche Ermittlungsarbeiten müssen die Kameraden die Unfallstelle ausleuchten. Zudem oblag ihnen die traurige Aufgabe, einen Leichnam aus einem der Fahrzeugwracks zu bergen. Erst Stunden später, nachdem die Polizei ihre Arbeiten beendet hat und die Leichen abtransportiert sind, können die Feuerwehrmänner mit den Aufräumarbeiten beginnen. „Wir warten dann noch auf den Abschlepper und den Straßenbaulastträger, der die Straße dann dementsprechend wieder frei gibt“, so Kreitmeier. Erst danach können die Kameraden wieder in die Gerätehäuser einrücken. Die Straße war bis ca. 1 Uhr am Sonntagmorgen (20.01.2019) gesperrt.



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