28.12.2018 - Gerolzhofen - News Nr.: 14617
Schrecklicher Unfall: Zwei 40 Tonner kollidieren frontal
Eine Person verstirbt nach Crash - Weiterer Insasse schwebt in Lebensgefahr - Dritter Beteiligter erleidet schwere Verletzungen - Gutachter im Einsatz - "Wir haben auch gleich die Notfallseelsorge zur Einsatzstelle bestellt, damit die Feuerwehrleute auch mit jemanden über den Einsatz sprechen können", sagt ein Feuerwehrmann

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Tragischer Unfall auf der B286 bei Gerolzhofen (Lkr. Schweinfurt): Aus ungeklärter Ursache kollidierten zwei Lastwagen frontal. Nach dem Zusammenstoß bot sich den Einsatzkräften, die vor Ort eintrafen, ein schreckliches Bild. Alle drei Insassen der beiden Lastwagen waren in den völlig demolierten Führerhäusern eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr freigeschnitten werden.

Auf der B286 ist es am Freitagnachmittag (28.12.2018) zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem zwei Lkw frontal zusammengeprallt waren. Der Fahrer eines polnischen Lasters war noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlegen. Der Beifahrer des Sattelzuges schwebt noch in Lebensgefahr. Der Fahrer des zweiten Lkw befindet sich ebenfalls zur Behandlung in einer Klinik.

Gegen 13.50 Uhr war der Fahrer eines Iveco Sattelzuges auf der Bundesstraße 286 in Fahrtrichtung Schweinfurt unterwegs. Auf der Brücke auf Höhe der Sportplätze südlich von Gerolzhofen kam er aus bislang noch unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Laster. Der Mann, der am Steuer des Sattelzugs gesessen hatte, war nach dem Aufprall sofort tot. Der Beifahrer der Zugmaschine kam mit lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber in eine Klinik. Der Führer des zweiten Lasters wurde ebenfalls schwer verletzt in eine Klinik gebracht.

Der Einsatz am Freitagnachmittag ist auch für die erfahrensten Feuerwehrleute kein leichter gewesen. "Wir haben auch gleich die Notfallseelsorge zur Einsatzstelle geholt, damit die Einsatzkräfte da auch eine Betreuung haben und darüber sprechen können", erklärt Kreisbrandmeister Holger Strunk nach dem Einsatz. 

Die Fahrbahn musste während der Unfallaufnahme, die bis in die Abendstunden andauerte, und den Bergungsmaßnahmen der Fahrzeuge komplett gesperrt werden. Die Freiwilligen Feuerwehren sowie die örtliche Straßenmeisterei waren tatkräftig im Einsatz. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde auch ein Sachverständiger zur Unfallstelle beordert und beide Fahrzeuge sichergestellt. Mit der Verkehrsunfallaufnahme ist die Polizeiinspektion Gerolzhofen betraut.



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