09.08.2018 - Leipzig - News Nr.: 13910
Nach Gewitter: Wohnhausdach beginnt zu brennen
Brandursache vermutlich aufgrund eines Blitzeinschlages - Einziger Bewohner kann sich glücklicherweise auf die Straße retten und bleibt unverletzt - Flammen dringen aus Dachstuhl (on tape) - Feuerwehr kann Brand schnell unter Kontrolle bringen - Einsatzkräfte aufgrund von Hitze und Unwettern im Dauereinsatz

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Während in weiten Teilen Deutschlands derzeit eine anhaltende Dürreperiode herrscht, zog sich am Donnerstagabend (09.08.2018) ein starkes Gewitter über Leipzig zusammen. Dutzende Blitze gingen über der Region nieder. Und das nicht ohne Folgen.

Womöglich dachte sich der Bewohner eines Wohnhauses in der Herwigstraße in Leipzig am Abend nichts Böses. Doch plötzlich war ein lauter Knall zu vernehmen. Kurze Zeit später begann der Dachstuhl des Gebäudes zu brennen. Weil zum gleichen Zeitpunkt ein starkes Unwetter über Leipzig zog, liegt die Vermutung nahe, dass ein Blitzeinschlag das Feuer auslöste.

Schnell eilten die Kameraden der Feuerwehr zur Einsatzstelle und versuchten den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Gegen etwa fünf Quadratmeter Brandausbreitung hatten die Kräfte anzukämpfen. Während einige der Floriansjünger die Flammen im Dach von einer Drehleiter aus löschten, rückte ein weiterer Trupp zum Löschangriff in das Innere des Gebäudes vor. Der Anwohner des Hauses konnte sich glücklicherweise noch vor Eintreffen der Floriansjünger auf die Straße retten und blieb unverletzt. Weil die Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle bringen konnte, blieb ein Großteil des Hauses unbeschädigt und weiterhin bewohnbar.

Auch nach dem Einsatz in der Herwigstraße konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Leipzig nicht in ihren wohlverdienten Feierabend gehen. „Sei es die Hitze und Feldbrände oder die Stürme und umgestürzte Bäume. Die Feuerwehr hat eigentlich rund um die Uhr zu tun“, so Zugführer Vincent Porth.



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