02.10.2026 - Hamburg - News Nr.: 43415
Mit SUV als Rammbock: Unbekannte brechen in Juwelier ein und erbeuten Goldschmuck
Erster Versuch in anderem Geschäft war gescheitert - Höhe der Beute unklar - Erste Fahndung ohne Erfolg

© NEWS5 / Fabian Höfig

In der Nacht zu Freitag (02.20.2026) haben unbekannte Täter nach ersten Erkenntnissen einen Kia SUV als Rammbock genutzt, um in zwei Juweliergeschäfte im Stadtgebiet einzudringen.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 03:40 Uhr in der Wandsbeker Chaussee. Dort versuchten die Täter offenbar zweimal vergeblich, das Rollgitter des Schaufensters mit dem Fahrzeug zu durchbrechen. Als das Hindernis standhielt, brachen die Insassen ihr Vorhaben ab und flüchteten zunächst vom Tatort.

Nur rund 40 Minuten später schlug die Bande erneut zu, diesmal an der Fuhlsbütteler Straße. Bei einem weiteren Juwelier hielt das Rolltor der Wucht des Aufpralls nicht stand. Der untere Abschnitt des Gitters riss auseinander. Anschließend gingen die Einbrecher mit schwerem Werkzeug gegen die dahinterliegende Schaufensterscheibe vor. Obwohl es sich um Sicherheitsglas handelte, gelang es ihnen, ein Loch in die Scheibe zu schlagen, das groß genug war, um hineinzugreifen. Die Täter erbeuteten gezielt Goldschmuck und flüchteten anschließend mit dem Fahrzeug in unbekannte Richtung.

Zur genauen Schadenshöhe und zum Wert der Beute liegen noch keine offiziellen Angaben vor. Nach unbestätigten Aussagen eines betroffenen Inhabers soll es sich bei den Tätern um mehrere Personen im Jugendlichenalter gehandelt haben. Das Kennzeichen des Fluchtfahrzeugs ist bekannt, eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief in der Nacht jedoch ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sichert die Spuren an beiden Tatorten.


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