Am Montagabend (28.09.2026) demonstrierte erneut das "Team Menschenrechte" in Nürnberg. Die Gruppe wird vom Verfassungsschutz beobachtet und bildete sich während der Corona-Pandemie. Unter den Teilnehmern treten auch Führungspersönlichkeiten aus rechtsextremen Parteien auf. Die Gruppierung wollte am Montag auch in der Straße der Menschenrechte (Kartäusergasse) in Nürnberg demonstrieren. Die Stadt versuchte das zu verbieten. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof entschied aber, dass die Demonstration eben auch in dieser Straße stattfinden darf.
Aktivisten wollten das Durchlaufen und eine geplante Zwischenkundgebung des "Team Menschenrechte" verhindern. Vier Personen klebten sich auf dem Boden fest. Die Polizei schirmte die Personen ab und die Demonstration des "Team Menschenrechte" konnte trotz dessen durch die Straße laufen und auch die geplante Zwischenkundgebung durchführen. Die vier Personen konnten sich selbständig vom Boden lösen und die Örtlichkeit nach der Zwischenkundgebung verlassen.
Ebenfalls auffällig sind sogenannte "Medienaktivisten", die als Pressevertreter auftreten. Sie bedrängten sich Gegenseitig und versuchten auch Demonstranten der jeweils anderen Lager zur provozieren. Einzelne Aktivisten versuchten auch Journalisten an Aufnahmen zu hindern und behinderten einen Reporter bei der Arbeit.
Im Laue der Demonstration kam es auch zu Sitzblockaden. Die Polizei hatte zahlreiche Kräfte im Einsatz darunter auch Hunde und die Reiterstaffel. Es wird geprüft, ob Verstöße im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehn vorliegen, so die Polizei.
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