Mit einer groß angelegten Rettungsübung in Oberdachstetten hat der Landkreis Ansbach die diesjährige Feuerwehraktionswoche auf lokaler Ebene offiziell eröffnet. Rund 70 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren und 12 Rettungskräfte des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) erprobten dabei unter realistischen Bedingungen das Zusammenspiel bei einem Massenanfall von Verletzten.
Angenommen wurde ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Bus und einem Auto mit einer Vielzahl teils schwerstverletzter Personen. Die Feuerwehrkräfte sicherten die Unfallstelle, verschafften sich Zugang zum verunglückten Bus und befreiten die Insassen sowie eine im Auto eingeklemmte Person mithilfe von schwerem Gerät.
Anschließend wurden die Geretteten an den Rettungsdienst übergeben. Das BRK hatte eigens einen Verletztensammelpunkt aufgebaut, um die verunglückten Personen nach der Schwere ihrer Verletzungen zu sichten, erstzuversorgen und für den Abtransport in umliegende Kliniken vorzubereiten.
Ein passendes Bus-Wrack für Realübungen zu organisieren und gleichzeitig eine anschließende, umweltgerechte Entsorgung sicherzustellen, erfordert erheblichen Aufwand. Den Verantwortlichen gelang dies jedoch, der Bus bleibt der Freiwilligen Feuerwehr Oberdachstetten sogar noch für weitere Ausbildungszwecke erhalten.
Im Anschluss an die gelungene Einsatzübung eröffneten verschiedene Redner die Aktionswoche für den Landkreis Ansbach offiziell. Die bayernweiten Aktionstage, die zeitgleich in vielen Kommunen des Freistaats stattfinden, stehen traditionell im Zeichen der Nachwuchswerbung und sollen das ehrenamtliche Engagement der Hilfsorganisationen stärken.
Unsere Informationsquellen: