Ein vermeintlicher Gaseinsatz hat die Hamburger Feuerwehr am Samstagmorgen (26.09.2026) in die Gutzkowstraße geführt. In einer von Villen und Einfamilienhäusern geprägten Wohngegend hatten Bewohner am Morgen im Keller einen beißenden Geruch wahrgenommen und besorgt den Notruf gewählt.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestand zunächst der Verdacht, dass Einbrecher in der Nacht versucht haben könnten, einen massiven Tresor im Keller des Anwesens aufzusprengen. Zur Sicherheit wurde auch der Umweltdienst der Feuerwehr nachalarmiert, um mögliche Gaskonzentrationen im Gebäudekomplex zu messen.
Nach eingehender Erkundung gaben die Messgeräte jedoch Entwarnung: Ein Gasaustritt lag nicht vor. Stattdessen stammte der intensive Geruch von massiven Trennschleifarbeiten. Nach bisherigen Erkenntnissen waren bislang unbekannte Täter in der Nacht über den Kellerbereich in das Haus eingedrungen und hatten versucht, den dort installierten Tresor gewaltsam aufzuflexen. Die Bewohner befanden sich während des Einbruchs im Haus, bemerkten von dem Geschehen nach ersten Informationen jedoch nichts.
Nachdem die Feuerwehr das Gebäude freigemessen und belüftet hatte, wurde die Einsatzstelle vollumfänglich an die Polizei übergeben. Ob die Täter bei ihrem Coup Beute machten und den Tresor knacken konnten, ist bislang unklar. Weder die Einsatzkräfte vor Ort noch der Lagedienst der Polizei machten dazu Angaben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen und die Spurensicherung im Haus aufgenommen.
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