Zwei Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD am Freitag (04.09.2026) zu einem großen Familienfest auf dem Magdeburger Messeplatz Max Wille eingeladen. Zu der Wahlkampfveranstaltung rechnet die Partei im Tagesverlauf mit bis zu 10.000 Besucherinnen und Besuchern. Nach ersten Schätzungen hatten sich bis 13 Uhr rund 3.000 Menschen auf dem Festgelände am Kleinen Stadtmarsch eingefunden. Auf dem Areal bietet die Partei ein Bühnenprogramm sowie Informationsstände an, bei denen unter anderem Spitzenkandidat Ulrich Siegmund für den anstehenden Urnengang mobilisiert. Parallel zu den Feierlichkeiten formierte sich unmittelbar vor den Toren des Messeplatzes vernehmlicher Gegenprotest. Etwa 100 Demonstranten versammelten sich mit Bannern und Plakaten, um lautstark ihren Unmut über die Veranstaltung der Partei kundzutun. Begleitet wird der Protest vom sogenannten „Adenauer-Bus“ des Aktionsbündnisses Zentrum für Politische Schönheit, der direkt vor dem Zufahrtsbereich Stellung bezogen hat. Mithilfe der auf dem Fahrzeug installierten Lautsprecheranlage versuchen die Aktivisten, das Familienfest akustisch zu stören und Protestbotschaften zu übertragen. Ein Großaufgebot der Polizei sichert das Areal und die Eingänge weiträumig ab, um ein direktes Aufeinandertreffen der beiden Lager konsequent zu verhindern.
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