02.09.2026 - Hamburg - News Nr.: 43138
Großeinsatz nach Kellerbrand: Polizei sucht möglichen Brandstifter mit Drohne
Rauch zieht an Fassade empor - Treppenhaus leicht verqualmt - Großaufgebot und zahlreiche Rettungswagen alarmiert - Wenig später brennt Schuppen in unmittelbarer Nähe - Polizei sucht Umgebung mit Drohne ab

© NEWS5 / Sebastian Peters

Bei einem Kellerbrand in einem achtstöckigen Hochhaus am Wagrierweg in Hamburg-Niendorf ist es am Mittwochabend (02.09.2026) zu einem Großeinsatz der Feuerwehr gekommen. Gegen 21.48 Uhr war Unrat in zwei Kellerverschlägen in Brand geraten. Der Rauch zog durch das Treppenhaus bis in den sechsten Stock.

Einige Bewohner flüchteten vor dem Rauch auf die Straße. Da die Einsatzkräfte zunächst mit einer größeren Zahl an Verletzten rechneten, wurden mehrere Rettungswagen zum Brandort alarmiert. Verletzt wurde jedoch niemand. Die Feuerwehr konnte die Flammen innerhalb einer guten halben Stunde unter Kontrolle bringen.

Nur kurze Zeit nach dem ersten Alarm geriet wenige Meter von dem Hochhaus entfernt das Müllhäuschen vor einem anderen Mehrfamilienhaus in Brand. Ob zwischen den beiden Feuern ein Zusammenhang besteht, war zunächst unklar. „Es liegt aber der Verdacht auf Brandstiftung nah, zumal sich Unrat in einem Keller auch nicht einfach so selbst entzündet“, sagte ein Sprecher des Lagedienstes der Polizei am Donnerstagmorgen (03.09.2026).

Die Polizei suchte die Umgebung des Brandortes ab. Dabei kam eine Drohne mit Wärmebildkamera zum Einsatz, mit der Wege und Gelände aus der Luft kontrolliert wurden. Die Fahndung blieb zunächst erfolglos.


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