Im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn kämpfen rund 500 Einsatzkräfte auch am Montag (17.08.2026) weiter gegen den verheerenden Großbrand. Mittlerweile haben die Flammen in der Moor- und Heidelandschaft nach Behördenangaben bereits mehr als 3.000 Hektar Vegetation vernichtet. Damit handelt es sich um den größten erfassten Vegetationsbrand in der Geschichte Belgiens. Da das unwegsame Moorgelände für schwere Löschfahrzeuge kaum befahrbar ist, konzentriert sich die Brandbekämpfung verstärkt auf massive Unterstützung aus der Luft. Löschflugzeuge und Hubschrauber aus mehreren europäischen Nachbarländern werfen seit den Morgenstunden kontinuierlich Wasser über den Brandherden ab. In den belgischen Grenzgemeinden mussten rund 600 Menschen ihre Häuser verlassen, während im benachbarten Monschau etwa 30 Anwohner vorsorglich evakuiert wurden. An der deutschen Grenze gelang es den Einsatzkräften am Montag, die Lage zu stabilisieren und ein Übergreifen der Flammenfront auf Wohngebäude abzuwehren. Leichte Regenfälle und abflauender Wind brachten den Helfern vor Ort etwas Entlastung, reichten aber zum endgültigen Löschen der tiefen Glutnester im Torf noch nicht aus.
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