Redaktioneller Hinweis: Angeklagten bitte pixeln!
Im Rahmen der juristischen Aufarbeitung des Schockanruf-Netzwerks am Labdgericht Hof hat am Montagmorgen (17.08.2026) ein weiterer Prozess gegen mutmaßliche Hintermänner des Betrügernetzwerks begonnen. Vor dem Gericht sollten sich zwei Männer verantworten, denen eine Beteiligung an den kriminellen Machenschaften vorgeworfen wird. Die Ermittlungen gehen unter anderem auf den spektakulär gescheiterten Betrugsversuch an einem pensionierten Polizisten in Hof zurück. Der Verhandlungsbeginn im Gerichtssaal war für neun Uhr angesetzt. Der erste Angeklagte war pünktlich anwesend, da er direkt aus der Untersuchungshaft zur Verhandlung gebracht wurde. Die zweite Anklagebank blieb zu Beginn des Prozesstages jedoch leer. Der abwesende Beschuldigte gab an, im Vorfeld der Verhandlung mehrfach geschlagen und bedroht worden zu sein. Nach Angaben des Mannes hielt er sich zum eigentlichen Sitzungsstart erst am Hauptbahnhof in Frankfurt auf. Durch das unvollständige Erscheinen der Beschuldigten konnte das Verfahren am Montag nicht planmäßig durchgeführt werden. Das Gericht sah sich daher gezwungen, die Verhandlung auf einen neuen Termin zu vertagen.
Unsere Informationsquellen: