Bei Arbeiten zur Waldkalkung ist am Freitagvormittag (14.08..26) ein Hubschrauber im sächsischen Erzgebirge abgestürzt und explodiert. Der Pilot, der als einzige Person an Bord war, wurde bei dem Absturz tödlich verletzt.
Der Unfall ereignete sich gegen 10 Uhr in einem Waldstück zwischen Neudorf und Bärenstein, in der Nähe der 887 Meter hohen Toska-Kuppe am Erzgebirgskamm. Augenzeugen sollen eine weithin sichtbare Rauchsäule bemerkt haben. Die Maschine brannte nach dem Absturz vollständig aus und wurde völlig zerstört. Das zum Ausbringen von Kalk genutzte Abwurfgerät blieb am Unglücksort zurück.
Der Pilot wurde nach ersten Informationen rund 20 Meter von der Absturzstelle entfernt gefunden. Rettungskräfte konnten ihn zunächst noch lebend bergen, seinen schweren Verletzungen erlag er jedoch kurz darauf.
Mehrere Feuerwehren aus der Region wurden alarmiert, ebenso rückte die Polizei mit einem Großaufgebot an. Die Absturzstelle war für die Rettungskräfte durch ihre abgelegene Lage im Wald nur schwer zu erreichen. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.
Die Kalkung aus der Luft dient dazu, die Versauerung von Waldböden auszugleichen, die unter anderem durch sauren Regen und Stickstoffeinträge entsteht und Wäldern langfristig schaden kann.
Zur Klärung der Absturzursache ist das Luftfahrtbundesamt eingeschaltet. Die Ermittlungen dauern an.
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