Redaktioneller Hinweis: Privatpersonen bitte pixeln
Die dramatische Suche nach der dreijährigen Bella S. aus dem schleswig-holsteinischen Preetz hat am Donnerstagmorgen (06.08.2026) ein trauriges Ende genommen. Das seit Mittwochmittag vermisste Mädchen wurde tot aufgefunden. Nach ersten Informationen entdeckten Einsatzkräfte das Kind im Pool der eigenen Familie.
Der Einsatz hatte am Mittwoch gegen 12:30 Uhr begonnen, nachdem die Eltern ihre Tochter als vermisst gemeldet hatten. Nachdem die Suchmaßnahmen in der Nacht zu Donnerstag um 03:00 Uhr zunächst ergebnislos abgebrochen werden mussten, lief die Fahndung seit 07:00 Uhr morgens wieder auf Hochtouren. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei aus Eutin durchkämmten das Stadtgebiet engmaschig und strukturiert. Auch Diensthunde und Drohnen waren im Dauereinsatz, um das kleine Mädchen in Parks, Grünanlagen und unwegsamem Gelände aufzuspüren.
Die Polizei hatte im Vorfeld betont, dass das dreijährige Mädchen autistische Züge aufwies, weshalb sie sehr ängstlich auf ihre Umwelt reagierte und dazu neigte, sich im Verborgenen zu verstecken. Die Ermittler hatten bereits frühzeitig mitgeteilt, dass keine Hinweise auf eine Straftat oder ein Fremdeinwirken vorlagen.
In der Bevölkerung war die Hilfsbereitschaft seit Beginn der Suche sehr groß. Die Polizei dankte den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement, bat jedoch darum, Grundstücke, Gärten und Garagen selbstständig abzusuchen, da ausreichend Einsatzkräfte vor Ort waren. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unglücks dauern an.
Unsere Informationsquellen: