Ein großflächiger Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg hat sich bis Freitag (31.07.26) auf rund 300 Hektar ausgedehnt. Nach Angaben der Einsatzleitung ist das Feuer inzwischen unter Kontrolle, die Löscharbeiten dauern jedoch weiterhin an.
Besonders schwierig gestaltet sich der Einsatz, da das frühere Militärgelände mit Munition belastet ist. Aus Sicherheitsgründen können die Einsatzkräfte den Brand nicht direkt bekämpfen und löschen überwiegend von gesicherten Wegen und Brandschneisen aus. Erstmals kommen dabei auch ferngesteuerte Löschfahrzeuge sowie Spezialtechnik zum Einsatz, um weitere Schneisen anzulegen und eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern.
Für die Bevölkerung gilt weiterhin eine Warnung vor starker Rauchentwicklung. Die Rauchschwaden ziehen unter anderem in Richtung Jüterbog, Treuenbrietzen und Luckenwalde. Anwohner werden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen auszuschalten.
Bereits am vergangenen Wochenende hatte es auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz gebrannt. Waldbrände treten auf dem rund 9.300 Hektar großen Gelände immer wieder auf. Die Munitionsbelastung macht eine direkte Brandbekämpfung regelmäßig unmöglich und stellt die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen.
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