29.07.2026 - Straubing - News Nr.: 42730
Nur noch 72 Zentimeter Wasser: Pegel der Donau schrumpft bei Straubing auf Extremwert
Regulärer Fahrverkehr eingestellt - Frachter- und Ausflugsschiffe müssen im Regensburger Hafen stehenbleiben - Wasserstand der Donau im Bereich Straubing normalerweise bei 2,60 Metern

© NEWS5 / Lars Haubner

Die anhaltende Sommerhitze und die extremen Niedrigwasserstände stellen die Schifffahrt auf der Donau vor immer größere Probleme. Besonders dramatisch ist die Lage derzeit in Straubing, wo der Pegelstand auf einen Tiefstwert von nur noch 72 Zentimetern gesunken ist. Normalerweise misst die Donau an dieser Stelle eine Tiefe von etwa 2,60 Metern. Aufgrund des extrem niedrigen Wasserstandes musste der reguläre Fahrverkehr weitgehend eingestellt werden; Frachtschiffe können den Flussabschnitt höchstens noch komplett ohne Ladung passieren. Die Auswirkungen dieser Sperrung sind auch flussaufwärts deutlich spürbar, sodass Frachter am Regensburger Hafen zum Stillstand gezwungen sind und dort vorübergehend festmachen müssen. Die Binnenschifffahrt auf dem gesamten Donauabschnitt steht damit vor einer massiven Geduldsprobe. Erst ergiebige und langanhaltende Niederschläge im Einzugsgebiet können für Entlastung sorgen und den Fluss wieder schiffbar machen. Bis dahin bleibt der Güter- und Ausflugsverkehr in Niederbayern weitgehend lahmgelegt.


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