29.07.2026 - Moorrege - News Nr.: 42728
Tragisches Badeunglück in Schleswig-Holstein: Vermisster Schwimmer tot aus Teich geborgen
34-jähriger Mann ging im Tümpel unter - Großeinsatz für die Rettungsorganisationen - Feuerwehr und DLRG suchten Tümpel mit Sonartechnik ab - Rettungstaucher im Einsatz

© NEWS5 / Fabian Höfig

In Moorrege (Lkr. Pinneberg) ist ein großer Rettungseinsatz am Oberglinder Teich am Mittwoch traurig geendet. Nach ersten Erkenntnissen war eine hilflose Person im Wasser gemeldet worden, nachdem zwei Männer gemeinsam schwimmen gegangen waren und einer von ihnen plötzlich unterging. Die Feuerwehr rückte umgehend mit einem Großaufgebot an, musste sich jedoch erst über einen schmalen Feldweg und rund 200 Meter durch dichten Wildbewuchs kämpfen. Um keine Zeit zu verlieren, gingen die ersten eintreffenden Einsatzkräfte direkt in Unterhose ins Wasser, um den metertiefen Tümpel abzusuchen. Trotz des schnellen Eingreifens blieb die unmittelbare Suche zunächst ohne Erfolg, woraufhin die Rettungsmaßnahmen massiv ausgeweitet wurden. Neben Booten und Sonartechnik der DLRG kamen auch Spezialtaucher aus Itzehoe und von der Berufsfeuerwehr Hamburg zum Einsatz. Zwei Rettungshubschrauber waren vor Ort, um Taucher sowie einen Notarzt an die schwer zugängliche Einsatzstelle zu bringen. Im Rahmen der intensivierten Suchmaßnahmen konnte der vermisste 34-jährige Mann schließlich im Wasser geortet und geborgen werden. Einsatzkräfte konnten bei dem Verunglückten jedoch nur noch sichere Todeszeichen feststellen.
Nur weniger hundert Meter neben dem Oberglinder Teich liegt das Naturbad in Moorrege, in welchem das Baden kostenlos ist und die DLRG für die Sicherheit der Badegäste sorgt. "Es handelt sich hier um ein normales Angelgewässer. Hier ist das Baden nicht erlaubt, nicht überwacht und wie so etwas ausgehen kann, haben wir heute jetzt leider bitterlich erfahren", appelliert Dennis Renk vom Kreisfeuerwehrverband Pinneberg. Nach weiteren Informationen sollen die zwei Männer sich am Teich getroffen haben, um gemeinsam Cannabis zu konsumieren. Der 34-Jährige entschied sich danach ins Wasser zu gehen. Mitten im metertiefen Gewässer bekam er Atemnot und ging im metertiefen Gewässer unter, jede Hilfe seines Freundes erfolgte zu spät.

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