In Moorrege (Lkr. Pinneberg) ist ein großer Rettungseinsatz am Oberglinder Teich am Mittwoch traurig geendet. Nach ersten Erkenntnissen war eine hilflose Person im Wasser gemeldet worden, nachdem zwei Männer gemeinsam schwimmen gegangen waren und einer von ihnen plötzlich unterging. Die Feuerwehr rückte umgehend mit einem Großaufgebot an, musste sich jedoch erst über einen schmalen Feldweg und rund 200 Meter durch dichten Wildbewuchs kämpfen. Um keine Zeit zu verlieren, gingen die ersten eintreffenden Einsatzkräfte direkt in Unterhose ins Wasser, um den metertiefen Tümpel abzusuchen. Trotz des schnellen Eingreifens blieb die unmittelbare Suche zunächst ohne Erfolg, woraufhin die Rettungsmaßnahmen massiv ausgeweitet wurden. Neben Booten und Sonartechnik der DLRG kamen auch Spezialtaucher aus Itzehoe und von der Berufsfeuerwehr Hamburg zum Einsatz. Zwei Rettungshubschrauber waren vor Ort, um Taucher sowie einen Notarzt an die schwer zugängliche Einsatzstelle zu bringen. Im Rahmen der intensivierten Suchmaßnahmen konnte der vermisste 34-jährige Mann schließlich im Wasser geortet und geborgen werden. Einsatzkräfte konnten bei dem Verunglückten jedoch nur noch sichere Todeszeichen feststellen.
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