08.07.2026 - Kösching - News Nr.: 42483
Ölpreise schießen hoch: Ende von Iran-Waffenstillstand löst Chaos an Finanzmärkten aus
Symbolbilder aus dem Archiv von der Ölraffinerie Ingolstadt - Sorge vor Lieferengpässen bei Rohöl - Euro und US-Dollar bleiben vergleichsweise stabil

© NEWS5 / Lars Haubner

Nach den jüngsten US-Militärangriffen im Iran und dem offiziellen Ende des Waffenstillstands durch US-Präsident Donald Trump sind die Ölpreise sprunghaft angestiegen. An den weltweiten Tankstellen und Märkten wächst nun die Sorge vor massiven Lieferengpässen bei Rohöl. Diese geopolitische Krise hat am Mittwoch Schockwellen an den internationalen Finanzmärkten ausgelöst und die Aktienkurse einbrechen lassen. Neben den europäischen Leitindizes wie dem DAX erwischte es vor allem die asiatischen Börsen eiskalt. Hauptauslöser für die Talfahrt war, dass Anleger nach dem jüngsten Boom im Bereich der Künstlichen Intelligenz nun im großen Stil Tech-Aktien abstießen. Große Konzerne wie Samsung oder namhafte US-Chiphersteller verbuchten dadurch drastische Verluste. Dem allgemeinen Abwärtstrend an den Börsen konnten sich am Ende nur vereinzelte chinesische KI-Unternehmen entziehen. Der US-Dollar und der Euro blieben angesichts des Bebens an den Aktienmärkten vergleichsweise stabil.

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