In der thüringischen Stadt Pößneck ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft nach dem grausamen Tod eines Hundes gegen eine 21-jährige Frau und einen 41-jährigen Mann. Das Duo steht unter dem dringenden Verdacht, das Tier bereits im November des Jahres 2025 zunächst mit Medikamenten vergiftet und anschließend stranguliert zu haben. Wie die Behörden bestätigten, wurde der Kadaver des Hundes von Polizisten für genaue Untersuchungen sogar eigens exhumiert. Die Kriminalpolizeiinspektion Saalfeld führt nun gemeinsam mit dem Veterinäramt des Saale-Orla-Kreises die Ermittlungen wegen eines schwerwiegenden Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Als erste Konsequenz verhängte das zuständige Landratsamt nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen beide Beschuldigten ein sofortiges Tierhaltungsverbot. Aktuell prüfen die Behörden zudem bereits erste Hinweise, ob die beiden möglicherweise schon gegen diese neue Auflage verstoßen haben. Der erschütternde Vorfall sorgt derweil besonders in den sozialen Netzwerken für immense Aufregung und schlägt extrem hohe Wellen. Diese enorme öffentliche Aufmerksamkeit bekommt auch das Veterinäramt vor Ort ganz massiv zu spüren. Allein am Montag gingen bei der zuständigen Behörde wegen dieses Falls hunderte Anrufe und E-Mails von aufgebrachten Bürgern ein. Die polizeilichen Ermittlungen zu den genauen Hintergründen dieser grausamen Tat dauern derweil weiterhin an.
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