Am Mittwochnachmittag informierte Till Backhaus, Umweltminister Mecklenburg-Vorpommerns, vom Kurhaus auf der Insel Poel über das weitere Vorgehen der privaten Rettungsorganisation rund um den gestrandeten Buckelwal in der Kirchseebucht. Nachdem es den Kräften gelang, den Wal kurzzeitig freizubringen, setzte der Meeressäuger sich am Montag (20.04.2026) erneut fest.
Nach Einschätzung von Tiermedizinern und Forschern ist das Tier krank und befindet sich in einem äußerst bedenklichen Zustand. Neben einer verlangsamten Atemfrequenz macht dem Wal auch ein mitgeschlepptes Fischernetz zu schaffen, das laut Backhaus definitiv nicht aus heimischen Gewässern stammt. Obwohl die zunächst geduldete private Rettungsaktion mit Luftkissen kurzzeitig von Erfolg gekrönt war, ist dieses Konzept in der neuen Position nach weiteren Strandungen leider nicht mehr anwendbar. Da die Wissenschaftler davor warnen, dass der Wal ohne menschliches Eingreifen sterben wird, hat das Ministerium die unermüdlich arbeitenden Retter nun um einen neuen Plan gebeten. Bis dahin wird der nachtaktive, aber weiterhin aufmerksame Buckelwal rund um die Uhr überwacht und mit schonenden Maßnahmen stabilisiert. Backhaus betonte nachdrücklich, dass das Land weiterhin alle tierschutzgerechten und rechtskonformen Rettungsversuche kooperativ begleiten werde. Gleichzeitig verurteilte der Minister extremistische Einmischungen und persönliche Anfeindungen gegen engagierte Helfer wie die Tierärztin Jenna Wallace oder die DLRG aufs Schärfste. Die Zusammenarbeit müsse weiterhin auf den Pfeilern Vertrauen, Verantwortung und Verlässlichkeit ruhen, um Tag und Nacht das Beste für das Tier herauszuholen. Für alle Beteiligten sei "Hope" mittlerweile zu einem starken Symbol dafür geworden, in einer ausweglos erscheinenden Situation zumindest alles Menschenmögliche versucht zu haben.
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