07.04.2026 - Insel Poel - News Nr.: 41477
Entscheidung über Schicksal des gestrandeten Buckelwals vor Poel steht bevor: Expertenteams nehmen Wasserproben direkt am Tier
Expertenteams im Doppelpack - Zwei Teams sammelten Wasserproben am Ufer und direkt beim Wal - Analyse entscheidet weiteres Vorgehen - Gutachten am Nachmittag erwartet - Taucher im Wasser - Untergrund rund um das Tier untersucht

© NEWS5 / Sebastian Peters

Vor der Insel Poel liegt weiterhin der gestrandete Buckelwal im flachen Wasser der Kirchsee. Das rund 12 bis 15 Meter lange Tier lebt nach wie vor, gilt aber als schwer angeschlagen und bewegt sich seit mehreren Tagen nicht mehr von der Stelle. Einsatzkräfte sind im Dauereinsatz und bewachen den Meeressäuger. Umweltminister Till Backhaus hält an der Option einer möglichen Bergung mit einem Spezial‑Katamaran aus Dänemark fest. Zugleich betont er, dass jede Rettungsaktion zwischen Lebensrettung, Tierwohl und dem Risiko weiteren Leidens abgewogen werden müsse. Entscheidend soll ein Gutachten sein, das die rechtlichen und fachlichen Rahmenbedingungen für einen möglichen Einsatz prüft.

Am Dienstagmittag (07.04.2026) hatten sich zwei Expertenteams auf den Weg gemacht, um Wasserproben zu nehmen. Ein Team sammelte Proben am Ufer der Insel, während ein weiteres mit einem Boot direkt zum gestrandeten Wal im Wasser fuhr. Zudem waren bei einer zweiten Abfahrt des Bootes zwei Personen mit Neoprenanzügen aufgestiegen, kurze Zeit später konnten diese direkt am Tier beobachtet werden. Nach aktuellen Informationen des zuständigen Ministeriums sollen die Experten den Untergrund rund um das Tier untersuchen.

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