14.03.2026 - Oerlenbach - News Nr.: 41175
160 Einsatzkräfte proben den Ernstfall: Auto rast in Menschenmenge bei fiktivem Anschlag
Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr erproben Horror-Szenario auf Flohmarkt - Mehrere simulierte Schwerverletzte und Todesopfer - Einsatzkräfte erproben schnelles Eingreifen, Ermittlungsarbeit am Tatort und psychologische Betreuung

© NEWS5 / Pascal Höfig

In der Gemeinde Oerlenbach im Landkreis Bad Kissingen fand am Samstag (14.03.2026) eine groß angelegte Katastrophenschutzübung statt. Das angenommene Szenario war ein fiktiver Anschlag auf einen gut besuchten, jährlichen Flohmarkt am örtlichen Marktplatz. Laut Übungslage fuhr gegen 10:00 Uhr ein Auto unvermittelt in die Menschenmenge, was zahlreiche Schwerverletzte und auch simulierte Todesopfer zur Folge hatte. Die Einsatzkräfte trainierten hierbei das schnelle Eingreifen nach einem Vorfall, der ersten Zeugenaussagen zufolge auf eine religiös oder politisch motivierte Tat hindeutete. Der fiktive Täter konnte im Rahmen des Trainings zügig von der Polizei festgenommen und zur Inspektion verbracht werden. Während die Kriminalpolizei die Ermittlungsarbeit am Tatort probte, übernahm das Bayerische Rote Kreuz Bad Kissingen die medizinische Versorgung der vielen Verletzten. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Übung war die psychologische Betreuung der Opfer und Angehörigen durch die Polizeiliche Betreuungsgruppe Unterfranken. Um das Krisenszenario so realistisch wie möglich zu gestalten, waren insgesamt 160 Übende verschiedener Organisationen im Einsatz. Unterstützt wurden sie dabei von 15 Organisatoren und 120 Statisten, die unter anderem die Rollen der Marktbesucher und Verletzten übernahmen.

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