Die Hochwassersituation in Teilen Frankens hat sich zum Freitag (13.02.2026) weiter angespannt. Besonders betroffen ist unter anderem die Aisch im Bereich Hallerndorf (Landkreis Forchheim) und Willersdorf. Ganze Straßen stehen unter Wasser. Auch Häuser stehen inmitten des reißenden Hochwassers. Mittlerweile gilt die Meldestufe 3. Die Ursache sind anhaltendes Tauwetter sowie zusätzliche Niederschläge, durch die die Flüsse deutlich über ihre Ufer getreten sind. So sind ganze Landstriche vom Hochwasser betroffen.
Auch entlang weiterer Gewässer bleibt die Lage kritisch. Im Bereich
Busendorf an der Itz gilt weiterhin Meldestufe 3 von 4. Am Jahnwehr in Bamberg
zeigen sich die Wassermassen, die durch die Anlage fließen. Zuletzt wurde an der
Regnitz-Messstelle bei Pettstadt ein Abfluss von rund 238.000 Litern
pro Sekunde gemessen. In Röbersdorf war die Reiche Ebrach im
Tagesverlauf ebenfalls auf Meldestufe 3 angestiegen, ist inzwischen jedoch
leicht gesunken und liegt aktuell bei Meldestufe 2. Dennoch bleiben dort
mehrere Grundstücke überflutet oder nicht mehr zugänglich.
Die Einsatzkräfte beobachten die Pegelstände weiterhin genau. Wie sich die Lage in den kommenden Stunden entwickelt, hängt vor allem von weiteren Niederschlägen ab.