In den frühen Morgenstunden des Donnerstags (22. 01. 2026) kam es in Burgkunstadt (Landkreis Lichtenfels) zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus. Gegen 1:45 Uhr bemerkten Anwohner eine starke Rauchentwicklung aus dem Obergeschoss des Gebäudes. Ein Rauchmelder hatte Alarm geschlagen, zudem drang Rauch unter den Türen hindurch. Die Bewohner reagierten sofort und verließen das Haus rechtzeitig. Insgesamt sechs Personen konnten sich unverletzt ins Freie retten.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Dachstuhl, kurz darauf schlugen Flammen aus dem Obergeschoss. Um den Brand vollständig löschen zu können, deckte die Feuerwehr Teile des Daches ab. Im Verlauf der Löscharbeiten brannte der Dachstuhl schließlich vollständig durch und die Flammen schlugen aus der Dachhaut.
Mehr als 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk (THW) und Polizei waren im Einsatz. Sie hatten nicht nur mit den Flammen zu kämpfen, sondern auch mit der Kälte. Bei frostigen minus acht Grad verwandelten sich die nassen Straßen und Wege rasch in spiegelglatte Eisflächen.
Das Wohnhaus ist bis auf Weiteres unbewohnbar, der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 250.000 Euro. Brandfahnder der Kriminalpolizei Coburg haben die Ermittlungen aufgenommen, angaben zur Brandursache sind derzeit noch nicht möglich.
Unsere Informationsquellen: