Das Tiefdruckgebiet „Gunda“ hat in Deutschland einen markanten Wetterumschwung eingeleitet und die frostige Phase vorerst beendet. Nachdem Eisregen und Glätte abgezogen sind, strömt nun deutlich mildere Luft in die Mittelgebirge, was im Erzgebirge zu einem rasanten Tauwetter führt. In den vergangenen 24 Stunden schmolz die Schneedecke, begünstigt durch kräftige Regenfälle in der Nacht, um über 12 Zentimeter. Rund um den Pöhlberg kamen am Dienstag verbreitet Wiesen und Erdböden zum Vorschein, da die Temperaturen deutlich in den Plusbereich kletterten.
Die Aussichten für Wintersportler bleiben in den kommenden Tagen trübe, da das milde Wetter vorerst anhält. Neben den schwindenden Schneemengen warnen Behörden und Einsatzkräfte nun verstärkt vor den Gefahren auf Gewässern. Durch die steigenden Temperaturen tauen auch zugefrorene Seen wie der Greifenbachstauweiher in Geyer zunehmend auf. Dort weisen Schilder Spaziergänger eindringlich darauf hin, die instabilen Eisflächen unter keinen Umständen zu betreten, da die Tragfähigkeit nicht mehr gewährleistet ist.
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