Am Montagnachmittag (24.11.2025) sind bei Arbeiten an der Preußenseite, direkt neben dem Leipziger Hauptbahnhof, mindestens zwei Bomben-Verdachtsfälle aufgetreten. Nach Angaben aus der Stadtverwaltung wird das Areal seit Montag mit Sonden untersucht. Dabei stießen Fachleute auf Verdachtspunkte, die nun genauer geprüft werden müssen.
Ob es sich tatsächlich um Weltkriegsbomben handelt, ist noch unklar. Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnte dies größere Evakuierungen nötig machen – betroffen wäre dann voraussichtlich auch der Zugverkehr im Hauptbahnhof. Die Untersuchungen laufen derzeit, weitere Details stehen noch aus.
Die Verdachtsstellen liegen im sogenannten Löwitz Quartier, einem großen Entwicklungsgebiet mit rund zehn Hektar Fläche. Dort entsteht seit einigen Jahren ein autoarmes Stadtquartier mit Wohnungen, Büros, Gewerbe, Einzelhandel und Gastronomie. Erste Hochbauten sind bereits gestartet, die Fertigstellung des gesamten Areals ist für die kommenden Jahre geplant.
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