In Berlin übt das Bundeswehr-Wachbataillon derzeit für den Ernstfall: Bei der Übung „Bollwerk Bärlin III“ trainierten in der Nacht auf Mittwoch (19.11.2025) die Soldatinnen und Soldaten den Häuserkampf, den Schutz kritischer Infrastruktur sowie den Kampf im Untergrund, unter anderem in einer U-Bahn-Station. Die Übung läuft noch bis Freitag, den 21. November. Verkehrsteilnehmende müssen mit Behinderungen und Umleitungen rechnen, vollständige Sperrungen sind laut BVG aber nicht geplant. Bei dem Szenario geht es auch um Evakuierung von Verletzten, Festnahmen von Saboteuren und den Einsatz von Sicherungskräften wie Scharfschützen – scharfe Munition wird allerdings nicht verwendet. Laut Bundeswehr ist die Übung eine Reaktion auf die „angespannte sicherheitspolitische Lage in Europa“, mit dem Ziel, das Wachbataillon realitätsnah auf seinen Schutzauftrag im Verteidigungsfall vorzubereiten.
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