Zu einem Einsatz der besonderen Art kommt es seit Mittwochvormittag (10.09.2025) an einem See bei Breitengüßbach (Landkreis Bamberg). Gegen 11 Uhr wurden die umliegenden Feuerwehren zu dem Gewässer, das rund eine Milliarde Liter Wasser führt, alarmiert. Bis zum Abend wurden mehrere hundert, vielleicht tausende toter Fische geborgen. Darunter auch große und teuere Tiere wie Zander. Jedes Jahr werden in dem See Tiere im Wert von mehreren zehntausend Euro eingesetzt. Grund für das Fischsterben ist der massiv gesunkene Sauerstoffgehalt in dem Gewässer. Der Normalwert liegt bei etwa 6,0 Prozent Sauerstoff, gemessen wurden 0,9 Prozent. Warum der Sauerstoffgehalt so stark absackte, ist aktuell unklar.
Das sogenannte Hytrans System der Feuerwehr kommt zum Einsatz, um den Sauerstoffgehalt wieder zu erhöhen. Mit diesem lassen sich bis zu 8.000 Liter pro Minute befördern. Dadurch soll das Wasser umgewälzt und wieder mit Sauerstoff angereichert werden. Auch das THW unterstützt die Arbeiten, welche bis mindestens 10 Uhr am Donnerstag dauern sollen. Dazu werden die Einsatzkräfte im Schichtbetrieb arbeiten. Auch eine mobile Tankstelle soll aufgebaut werden. Am Abend waren etwa 50 Kräfte der Feuerwehr und 20 Kräfte des THW im Einsatz.
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