Am Dienstagabend (01.07.2025) kam es in Ebersdorf bei Coburg zu einem verheerenden Großbrand. Nach ersten Erkenntnissen standen mehrere Scheunen in Flammen. Die Rauchsäule war kilometerweit sichtbar und versetzte viele Anwohner in Sorge.
Die Feuerwehr wurde zu einem der herausforderndsten Einsätze der letzten Jahre gerufen. Aufgrund der engen Bebauung im Ortskern war es besonders schwierig, ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Wohnhäuser zu verhindern. Mit großem Aufwand und unter hohem Risiko schafften es die Einsatzkräfte, eine Ausbreitung zu stoppen.
Um ausreichend Löschwasser an den Brandort zu bringen, mussten über mehrere hundert Meter lange Schlauchleitungen gelegt werden – ein Kraftakt. Zwei Drehleitern kamen zum Einsatz, um die Flammen auch aus der Höhe zu bekämpfen.
Die enorme Hitze stellte für die Feuerwehrleute eine zusätzliche Belastung dar. Einige Einsatzkräfte mussten vom Rettungsdienst versorgt werden, weil es durch die schwere Schutzkleidung zu einem gefährlichen Hitzestau kam. Gegen 19 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Doch der Einsatz war damit noch lange nicht vorbei: Die Nachlöscharbeiten werden sich voraussichtlich bis tief in die Nacht hinziehen.
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