23.02.2020 - Pegnitz - News Nr.: 17249
Fassadenbrand macht Wohnhaus unbewohnbar
Hausfassade und angrenzender Bewuchs bei Eintreffen in Vollbrand - Feuer breitet sich auf Dachstuhl aus - Anwohner kommen bei Verwandten unter - Hauseigentümer schildert Situation im Interview - Augenzeugenvideo zeigt brennende Baumkrone

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Durch einen Brand im Pegnitzer Ortsteil Nemschenreuth (Lkr. Bayreuth) wurde am Sonntagabend (23.02.2020) ein Wohnhaus schwer beschädigt. Gegen 19.45 Uhr wurden die Feuerwehren aus Pegnitz, Penzenreuth, Bronn, Hainbronn, Kirchenbirkig und Neudorf alarmiert. Ein Holzunterstand an einem Wohnhaus war in Brand geraten und das Feuer breitete sich durch den starken Wind rasch aus.

Innerhalb kürzester Zeit standen die Hausfassade und Teile des Dachüberstandes des Einfamilienhauses in Flammen. Als Eigentümer Christoph Wonde, nach einem Anruf seiner Frau, zum Wohnhaus eilt, schlagen die Flammen schon in den Nachthimmel. Glücklicherweise können sich seine Frau und die Kinder unverletzt aus dem Wohnhaus retten. Aufmerksame Nachbarn hatten die Feuerwehr zügig alarmiert. Die Einsatzkräfte hatten das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht. Durch die starke Hitzeentwicklung gingen die Fensterscheiben des Hauses zu Bruch. Auch die Scheiben des Nachbaranwesens wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Das Haus ist aktuell nicht mehr bewohnbar. Wonde und seine Familie können bei Verwandten unterkommen. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Bayreuth hat die Ermittlungen zur Brandursache noch in der Nacht aufgenommen. Der Schaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt.


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