05.02.2019 - Mettenheim - News Nr.: 14890
48-jährige nach Verpuffung schwerstverletzt
Bodenleger können nach Verpuffung Gebäude noch selbstständig verlassen - Rettungshubschrauber fliegt Verletzte mit schwersten Brandverletzungen in Spezialklinik - Feuerwehr hat Zimmerbrand schnell unter Kontrolle - Nach derzeitigem Kenntnisstand Dämpfe eines Bodenklebers ursächlich für Verpuffung

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Bei Bodenlegearbeiten in einem Haus in Mettenheim (Lkr. Mühldorf am Inn) kam es am Dienstag, 05.02.2019 gegen 14:30 Uhr zu einer Verpuffung. Dadurch wurde eine 48- jährige Frau schwer verletzt. Der Sachschaden durch die Verpuffung und den dadurch entstanden Brand beträgt ca. 80.000 Euro. Die Kripo Mühldorf hat die Ermittlungen übernommen.

Am Dienstag wurden in einem Haus in Mettenheim Bodenlegearbeiten durchgeführt, als es zu einer Verpuffung in dem Wohn- und Geschäftshaus kam. Die 48-jährige Bodenlegerin und ihr 40-jähriger Arbeitskollege konnten das Haus noch selbstständig verlassen, allerdings zog sich die 48-Jährige schwerste Verbrennungen zu. Die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren aus Mettenheim, Altmühldorf, Mühldorf, Zangberg und Ampfing konnten den durch die Verpuffung entstandenen Zimmerbrand schnell löschen. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes versorgten die Verletzte.

Die schwerverletzte Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Ihr 40-jähriger Kollege blieb unverletzt. An dem Gebäude entstand durch die Verpuffung und den dabei entstanden Brand ein Sachschaden von ca. 80.000 Euro.

Die Brandfahnder des Fachkommissariats K1 der Kriminalpolizeistation Mühldorf übernahmen noch vor Ort die Ermittlungen. Auch Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts sind in die Ermittlungen eingebunden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren Dämpfe eines Klebers zur Bodenverlegung ursächlich für die Verpuffung. Um andere mögliche Ursachen auszuschließen, laufen aber noch die kriminalpolizeilichen Untersuchungen.


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