03.02.2019 - Zeitlarn - News Nr.: 14865
Schneefall hat die Oberpfalz fest im Griff
Seit 4 Uhr fallen die weißen Flocken – Rund 22 Zentimeter Neuschnee gingen bis Sonntagnachmittag nieder (Meterstab im Schnee on tape) – Ende der Schneefälle noch nicht in Sicht – Räumdienst kämpfen sich ihren Weg auf verschneiten Straßen frei – Hausbewohner räumen Gehsteige, um Fußgängern ein Vorankommen zu ermöglichen – Bäume können Last der weißen Pracht teilweise nicht mehr tragen – Feuerwehr und Autofahrer räumen umgeknickte Bäume von der Straße (on tape)

© NEWS5 / Auer

Wie von den Wetterdiensten größtenteils angekündigt, fallen seit den Sonntagmorgenstunden (03.02.2018) in der Oberpfalz weiße Flocken vom Himmel. Rund fünf bis zehn Zentimeter Schnee bedecken Autos, Straßen, Häuser und die Natur. Letztere leidet unter dem schweren Nass, genauso wie die Autofahrer auf den Straßen.

Während Schneeräumer zu zweit nebeneinander auf der A93 fahren, um die Strecke zwischen Regensburg und Regenstauf (Lkr. Regensburg) für den nachfolgenden Verkehr passierbar zu machen, müssen Hausbewohner selbst zur Schneeschaufel greifen, um Fußwege zu räumen. Ähnlich geht es da den Kameraden der Feuerwehr Burglengenfeld (Lkr. Schwandorf), denn hier gilt es auch die Anfahrt und den Hof des Gerätehauses vom Schnee zu befreien.

Auf dem Weg zum eigenen Einsatz gegen die weiße Pracht kommt der Alarm für einen Baum, der unter seiner Last zusammenbrach und quer über der Straße liegt. Die Kameraden rückten aus und schnitten mit schwerem Gerät das Holz auseinander. Jedoch gilt es bei solchen Witterungsverhältnissen Geduld zu haben, denn auch die Feuerwehr ist dann nicht ganz so schnell unterwegs, wie Kommandant Christoph Wasser im O-Ton berichtet: „Die Zeit in Richtung Gerätehaus verlängert sich, bei solchen extremen Wetterverhältnissen und dann natürlich auch die Anfahrt in Richtung der Einsatzstelle“.

Bis zum späten Nachmittag fielen im Landkreis Regensburg 22 Zentimeter Schnee. Zu viel für einige Bäume und Äste, die sich schon bedenklich unter dem Gewicht bogen und sie knickten ab. Nicht nur die Feuerwehr griff tatkräftig zu, um die Straßen zu räumen, sondern an anderer Stelle auch Autofahrer, denen ein Baum im Weg lag.



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