06.01.2019 - Tweng - News Nr.: 14660
Urlauber nehmen Winterprobleme mit Humor
Viele Orte in Österreich mittlerweile von der Außenwelt abgeschnitten - Hotelwirtin erzählt, wie sie mit der Lage umgehen - Urlauber werden erfinderisch und lassen sich von Auto oder gleich direkt per Pferd auf Skiern durch die Orte ziehen (on tape) - Hubschrauber fliegen Hilfsgüter ein (on tape)

© NEWS5 / Pieknik

Nichts geht mehr in vielen Teilen von Österreich. Zahlreiche Urlaubsorte sind mittlerweile von der Außenwelt abgeschnitten - Urlauber, die abreisen möchten kommen nicht raus, neue Reisende nicht rein. Doch viele Menschen nehmen die schwierige Situation am Sonntag (06.01.2019) mit Humor. In Tweng (Salzburger Land) ließen sich Kinder kurzerhand von Autos mit den Skiern durch den Ort ziehen. Und wem das zu schnell war, der wich auch auf ein PS aus - und so wurde das Pferd wieder zum Lastentier.

Hotelwirtin Helga Kray berichtet, wie sie als Einheimische die Situation einschätzt: "Für uns ist Winter und das ist Okay. Gestern sind alle noch raus gekommen, heute müssen sie einfach warten." Urlauber, die eigentlich abreisen müssten, dürfen weiterhin bleiben. Für viele Schneehungrige kam dieser heftige Wintereinbruch dann jedoch zu überraschend. Noch im Grünen angereist, haben manche keine Schneeketten dabei. In Ellmau (Tirol) halfen daher Landwirte aus, welche Autos mit schlechter Winterausrüstung kurzerhand anspannten und sicher die Berge hinunter geleiteten.

In Mössna-St.Nikolai in der Steiermark landen mittlerweile Hubschrauber und bringen Hilfsgüter, nachdem das Dorf nicht mehr erreichbar ist.


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