04.01.2019 - Aschau im Zillertal - News Nr.: 14652
Wegen winterlichen Straßenverhältnissen: Pistenraupe bringt Feuerwehr zu brennender Berghütte
Deutsche Urlauber, die die Hütte zum Unglückszeitpunkt bewohnten, versuchen zunächst, den Brand selbst zu löschen - Schneemassen machen die Anfahrt für die Feuerwehr fast unmöglich - Kameraden müssen die Hütte am Ende kontrolliert abbrennen lassen

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Nachdem schon seit Tagen starke Schneefälle über der Alpenregion niedergingen, brannte im Zillertal bei Aschau am Freitagnachmittag (04.01.2018) eine Holzhütte, die von deutschen Urlaubern bewohnt wurde, komplett ab. Die Anfahrt zur brennenden Holzütte, die auf einer Höhe von rund 1100 Metern lag, wurde für die Feuerwehr aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse zu einer wahren Geduldsprobe. 

Alles begann damit, dass im Bereich eines Ofenrohres eine Holzwand im Inneren der Hütte Feuer fing. In der Folge versuchten die Urlauber den Flammen zunächst selbst Herr zu werden, doch die Löschversuche blieben erfolglos. In der Folge setzten die deutschen Touristen, die allesamt unverletzt die Hütte verlassen konnten, einen Notruf ab. 

Weil die Feuerwehr mit ihren Einsatzfahrzeugen aufgrund der dichten Schneedecke nicht bis zum Holzhaus fahren konnte, mussten die Kameraden mit einer Pistenraube ihren Weg fortsetzen. Die letzten Meter zum Einsatzort mussten sie gar zu Fuß gehen. Am Ende konnten auch die Feuerwehrleute den Brand nicht mehr löschen, das Haus brannte komplett ab. Die Brandursache ist bisher noch unklar. 


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