11.06.2018 - Prebitz - News Nr.: 13522
Feuerwehr im Landkreis Bayreuth im Dauereinsatz
Ölschaden bedroht Fischweiher – Feuerwehr vermutet aufgeschwemmten und ausgelaufenen Heiztank als Ursache – Sandsackfüllanlage zur Vorbeugung von heranziehendem Starkregengebiet installiert – Bereits 2.000 Säcke gefüllt, weitere 1.000 in Planung – Unwetter lösten sich glücklicherweise vorher wieder auf

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Starkregenfälle gingen am Montagnachmittag (11.06.2018) auch über dem Landkreis Bayreuth nieder. Innerhalb kürzester Zeit waren laut Feuerwehr etliche Keller überflutet, besonders im Gemeindegebereich Prebnitz. Jedoch waren diese Unwetterfolgen wahrscheinlich auch der Auslöser für einen Ölschaden. „Wahrscheinlich ist ein Heiztank aufgeschwommen und läuft aus“, so Gerhard Eichmüller Pressesprecher der Feuerwehr im Landkreis Bayreuth. Hier waren die Kameraden einige Zeit damit beschäftigt, diesen einzudämmen, um ein Fischsterben in einem Weiher zu verhindern, in den das Wasser zu laufen drohte. 

Weil die Feuerwehr befürchtete, dass ein weiteres Unwetter aus Bamberg im Anmarsch sein könnte, wurde eine spezielle Sandsackfüllanlage installiert. Mit deren Hilfe bereiteten die Einsatzkräfte Tausende mit Sand gefüllte Säcke vor, um im Notfall Barrikaden errichten zu können, welche die Wassermassen von den Stadtgebieten abhalten sollten. Nach dem Befüllen verlud ein Gabelstapler die 2000 Säcke auf einen Lastwagen. Geplant war es, noch 1000 weitere Sandsäcke zu befüllen, doch glücklicherweise blieb die Region von weiteren Starkegenfällen verschont. 

Selbst der Bahnverkehr hatte unter den massiven Regenfällen zu leiden. Die Zugstrecke nach Schirnding (Lkr. Wunsiedel) war so stark überschwemmt, dass jeglicher Bahnverkehr für mehrere Stunden aussetzen musste. Ein Ende der Regenfälle ist aktuell nicht in Sicht. Trotzdem sind die Floriansjünger guter Dinge. Mehrere Einsatzstellen in Folge abzuarbeiten seien die Kollegen gewohnt. "Es betrifft Gott sei Dank nicht immer die gleichen Wehren, da hat man paar Tage Verschnaufpause", sagt Eichmüller.



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