02.04.2026 - Insel Poel - News Nr.: 41428
Wal weiter in der Wismarbucht gestrandet: Vermessungsboot sondiert den Bereich rund um das Tier
Vorbereitungen für die spätere Bergung werden getroffen - Sperrzone und Überflugverbot eingerichtet - Alle ernst zu nehmenden Hinweise werden geprüft - Umweltminister Till Backhaus meldet sich in Pressemitteilung

© NEWS5 / Ferdinand Merzbach

Der in der Wismarbucht gestrandete Buckelwal liegt weiterhin an derselben Stelle, an der er sich am Dienstag festgeschwommen hat. Das teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Donnerstag (02.04.2026) in einer offiziellen Pressemeldung mit.

„Rund um den Wal wurde ein Sperrgebiet eingerichtet, für das auch ein Überflugverbot - etwa für Drohnen - gilt“, erklärte Backhaus. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei habe es in der Nacht keine Verstöße gegen die 500-Meter-Sperrzone gegeben, am Morgen sei zudem beobachtet worden, dass das Tier etwa alle fünf Minuten atme.

Am Mittag sondierte dann ein Vermessungsboot den Bereich rund um das Tier, die Untersuchung diene vorbereitenden Maßnahmen, um den Wal später bergen zu können, und werde „so schonend wie möglich“ durchgeführt, um das Tier nicht zu stören. Parallel dazu fand im Hafen von Kirchdorf eine angemeldete Demonstration statt. 

Die bereits eingerichtete Walwache bleibe bestehen, in täglichen Lagebesprechungen werde die Situation bewertet und über mögliche Schritte entschieden. Bis zuletzt würden alle ernst zu nehmenden Hinweise geprüft, die dem Tier noch helfen könnten. Auch stehe das Ministerium weiterhin in Kontakt mit dem Meeresbiologen Marc Robert Lehmann, ein prüffähiges Gesamtkonzept zur Rettung des Wals liege bislang jedoch nicht vor.

Unsere Informationsquellen:

  • Reporter vor Ort
  • Pressestelle

Weiterführende Informationen

© 2002 - 2026 by 5NETWORK / PICTURE5 / Medienhaus Nürnberg / 10nach8 / NEWS5. All rights reserved. / 2.0.0