In Würzburg fand am Samstag (14.03.2026) eine kleine Versammlung der "Revolte Franken" statt, einer nationalen Jugendgruppierung der NPD. Anlass der Demonstration war der bevorstehende 81. Jahrestag der Bombardierung Würzburgs durch die Alliierten am 16. März 1945. Die Organisatoren aus dem Umfeld der früheren NPD-Jugend hatten im Vorfeld zu einem Trauermarsch aufgerufen, um der Opfer des Luftangriffs zu gedenken. In ihrem Aufruf war dabei explizit von einem "alliierten Bombenterror" auf die Mainfranken-Metropole die Rede. Der tatsächliche Zulauf zu der Veranstaltung am Samstagnachmittag gegen 14 Uhr fiel jedoch äußerst gering aus. Insgesamt beteiligten sich lediglich neun Personen an dem angekündigten Aufmarsch. Dagegen liefen bis zu 700 Gegendemonstranten der rechten Gruppierung hinterher und sorgten für lautstarken Protest gegen den Aufmarsch. Ein starkes Polizeiaufgebot sorgte für die Sicherheit der rechtsnationalen Gruppe. Trotz mehrmaliger Einkesselungsversuche wurde am Samstag niemand festgenommen. Die jungen Nationalisten stellten sich gegen Ende vor dem Würzburger Dom auf und skandierten Parolen durch die Innenstadt.
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