08.03.2026 - Frankfurt am Main - News Nr.: 41093
Zwischen Mullah-Hype und Freiheitsruf: Umstrittene Iran-Demo in Frankfurt
Gegendemos prallen aufeinander - Rund 1.000 Regime-Fans vs. 200 Freiheitskämpfer - Politiker forderten Verbot

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Am Sonntag (08.03.2026) fand auf dem Römerberg in Frankfurt eine Demonstration gegen die Angriffe der USA und Israels auf den Iran statt. Die Veranstaltung der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen (IRH) mit dem Motto „Stoppt den völkerrechtswidrigen Krieg der USA & Israels gegen Iran!“ zog laut Polizei rund 600 bis über 1.000 Teilnehmer an.

Die Protestierenden hielten Schilder mit Parolen wie „Besser Mullah als US-Besatzung“ oder „Kindermörder Israel“ und Porträts des getöteten Ajatollah Ali Chamenei hoch, was eine aggressive Stimmung erzeugte. Parallel gab es eine Gegendemonstration am Eisernen Steg mit bis zu 200 Teilnehmern, die das iranische Regime kritisieren. Die Polizei meldete keine größeren Vorfälle, obwohl die Veranstaltung im Vorfeld stark umstritten war.

Politiker und Aktivisten wie der hessische Antisemitismus-Beauftragte Uwe Becker forderten ein Verbot, da die Demo das Mullah-Regime verherrliche. Frankfurts Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg setzte sich ebenfalls dafür ein, doch das Ordnungsamt berief sich auf das Versammlungsfreiheit. Dies geschieht vor dem Hintergrund anhaltender Proteste pro Freiheit im Iran, die in Frankfurt kürzlich Tausende anzogen und US-Interventionen feierten.

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