08.01.2026 - Ammerndorf - News Nr.: 40219
Sturmtief Elli vor der Brust: Winterdienst im Dauereinsatz - Gefahr durch Schnee und Eisregen
Tief sorgt für gefährliche Straßenverhältnisse - Einsatz auch tief in der Nacht - "Durch diese tagelange Kälte ist der Boden immer noch gefroren" - Gefahr auch für Fahrer des Winterdienstes - "Es können auch ein bisschen Schneeverwehungen reinkommen"

© NEWS5 / David Oßwald

Normalerweise beginnt der Arbeitstag von Luca Nieszery früh morgens. Dann werden die Straßen geräumt und gestreut, damit zum Berufsverkehr für sichere Fahrbahnen gesorgt ist. Am Donnerstag (08.01.2026) ist der 39-Jährige aber auch am späten Abend unterwegs. Grund dafür ist Sturmtief Elli, das laut Experten für extreme Verhältnisse sorgen könnte. Über den Landkreis Fürth, wo Nieszery unterwegs ist, wird das Elli am Abend und in der Nacht ziehen und einigen Schnee mit sich bringen. Der Schneefront könnten dann wärmere Temperaturen und im schlimmsten Fall Eisregen folgen. Für alle Verkehrsteilnehmer bedeutet das höchste Alarmstufe.

Doch Nieszery und sein Team wollen dem entgegenwirken und sind daher rund um die Uhr im Einsatz. Aber auch für ihn selbst ist die Fahrt auf dem Räumfahrzeug nicht ohne Risiko. Denn die Fahrzeuge sind zwar mit Allrad ausgestattet, vor der Glätte sind aber auch sie nicht geschützt. Vor allem langsam fahren und den Straßenverhältnissen anpassen, ist die Devise von Nieszery. Auch der große Schneepflug der über das Fahrzeug hinausragt, ist eine Herausforderung. Daher hoffen die Fahrer vom Winterdienst immer auf das Verständnis der anderen Verkehrsteilnehmer. Denn die Streufahrzeuge können nur langsam fahren. "Dann fahre ich lieber ein bisschen langsamer, mal einem Streufahrzeug hinterher. Als dass ich dann vielleicht 500 Meter weiter im Graben liege", erklärt Nieszery.

Während der Fahrt setzt bereits der erste Schneefall ein. Ob eine zweite Tour entlang seiner Route notwendig ist, wird sich erst nach einer Besprechung mit seinen Kollegen herausstellen. Spätestens ab 3 Uhr früh werden die Kollegen der Frühschicht wieder Salz und Sole auf die Straße bringen, um die Straßen frei von Glätte zu halten. Insbesondere bei den Temperaturen um den Gefrierpunkt sind die Verhältnisse tückisch. "Das ist genau dieser Knackpunkt, weil eben durch diese tagelange Kälte der Boden immer noch gefroren ist. Und das heißt auch nicht, , sondern es kann trotzdem sein, wenn dann das Tauwasser irgendwo reinläuft und dann kann aber sein dadurch die durch den Bodenfrost das irgendwo hin gefriert kann es trotzdem glatt sein", warnt Nieszery. 

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