Am Sonntagabend (23.11.2025) ist es zu mehreren witterungsbedingten Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein gekommen.
Auf der Segeberger Chaussee in Norderstedt zu einem Unfall im winterlichen Schneetreiben gekommen. Gegen 22:44 Uhr verlor ein Fahranfänger auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto, als er offenbar bremste und ins Rutschen geriet. Der Wagen prallte daraufhin gegen einen Betonpoller, überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Der junge Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Auf der A7 bei Großenaspe sorgte Glatteis für zwei separate Unfälle in Fahrtrichtung Süden. Zunächst kam ein Auto rund 200 Meter hinter der Auffahrt auf spiegelglatter Fahrbahn von der Straße ab und überschlug sich. Der Fahrer konnte selbst aussteigen und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Kurz darauf ereignete sich in der folgenden Staubildung ein weiterer Unfall: Ein Lastwagenfahrer lenkte beim Einfädeln zu stark ein, verlor auf der glatten Fahrbahn die Kontrolle und drehte sich mit dem Führerhaus um die eigene Achse, wobei dieses gegen den eigenen Anhänger stieß. Die Feuerwehr richtete den Lastwagen wieder auf. Die A7 war für etwa eine Stunde voll gesperrt. Beide Unfälle stehen laut Polizei nicht in Zusammenhang; Ursache ist jeweils die extreme Glätte durch Eisregen.
Auch in Lübeck kamen ordentliche Mengen an Schnee hinunter. Große Teile der Stadt, unter anderem auch das markante Holstentor, verwandelten sich in eindrucksvolle Winterlandschaften. Damit die Straßen in Schleswig-Holstein zum Start des Berufsverkehrs eisfrei gemacht werden können, fing die Autobahnmeisterei bereits in der tiefen Nacht mit dem Streuen an.
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