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Am Donnerstag (16.10.2025) beginnt vor dem Landgericht Aschaffenburg der Prozess gegen den 28-jährigen Mann, der im Frühjahr mehrere Kinder im Schöntal-Park mit einem Messer angegriffen haben soll. Der Afghane soll dabei gezielt auf eine Kita-Gruppe losgegangen sein. Zwei Personen erlagen damals ihren tödlichen Verletzungen: ein zweijähriges Kind marokkanischer Herkunft, sowie ein deutscher 41-jähriger Vater, der dazwischengegangen war. Zwei weitere Kinder wurden bei der Attacke schwer verletzt.
Der Angeklagte muss sich wegen Mordes und versuchten Mordes verantworten. Die Verteidigung spricht von der "Tat eines Wahnsinnigen" - Er sei ein "sehr, sehr kranker Menschen“.
Bei dem Prozess handelt es sich um ein sogenanntes Sicherungsverfahren. Ein psychologisches Gutachten hatte ergeben, dass der 28-jährige Mann unter paranoider Schizophrenie leidet. Es sei deshalb davon auszugehen, dass es zu weiteren Gewalttaten kommt, sollte er wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Auch wenn ihn sein Geisteszustand schuldunfähig macht, wird nun verhandelt, ob der Täter für den Rest seines Lebens in einer Sicherungseinrichtung untergebracht wird. " Am Ende des Sicherungsverfahrens steht möglicherweise aber keine Bestrafung des Beschuldigten, sondern seine dauerhafte, unbegrenzte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.", sagt Felicitas Behütuns, Richterin und Pressesprecherin des Landesgerichtes Aschaffenburg. So soll die Öffentlichkeit vor ihm geschützt werden.
Der Täter räumte vor Gericht die Tat ein, auch wenn er das Motiv nicht nennen konnte.
Der Fall hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt. Zum Prozessauftakt wurden strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen.
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