Große Aufregung seit dem Mittwochnachmittag (08.10.2025) in einer beschaulichen Wohnsiedlung in der mittelfränkischen Ortschaft Zeckern (Lkr. Erlangen-Höchstadt).
Seit rund zwei Monaten schlummert ein brisanter Fund im Wohnhaus einer vierköpfigen Familie in der Wiesenstraße. Der 15-jährige Sohn der Familie ist leidenschaftlicher Schatzsucher und macht sich des öfteren mit seinem Metalldetektor im nahegelegenen Waldstück auf die Suche. Munition, Granaten und vielerlei Gegenstände aus der NS-Zeit hat der Teenager schon gefunden. Was ungefährlich ist, nimmt er stolz mit Nachhause und stellt es in einer Glasvitrine aus. Am Mittwochnachmittag machte die Mutter des 15-jährigen ein Foto der Vitrine und schickte dieses an einen Verwanden, um ihm die Funde ihres Sohnes zu zeigen. Beeindruckt aber auch besorgt kam eine schnell Antwort an die Mutter. Der Verwandte erkannte auf dem Foto zwei Glasampullen, gefüllt mit weißem Pulver. Er forderte die Mutter auf das sie diese umgehend aus dem Haus schaffen sollen, da sie möglicherweise hoch giftig sind.
Ein stundenlanger Einsatz war die Folge, der bis in die Nachtstunden andauerte. Die örtlichen Feuerwehren wurden alarmiert, kamen jedoch technisch schnell an ihre Grenzen und konnten keine Abhilfe schaffen, um was es sich in den Glasampullen handeln könnte. Um bessere Aufklärung zu bekommen, wurde eine ABC Einheit der US-Army Feuerwehr aus Katterbach angefordert. Bis in die späten Abendstunden untersuchten sie mit allerlei Messgeräten die Ampullen. Doch ein wirklich verlässliches Ergebnis konnte man bis in Nacht immer noch nicht feststelle.
Die Ampullen wurden in Behältnisse versiegelt untergebracht. Am Donnerstag soll ein weiteres Analyseteam anrücken um weitere Tests durchzuführen.
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