Auf der A9 in Fahrtrichtung Berlin kam es am Freitagabend (29.08.2025) zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen. Sechs Menschen wurden verletzt, drei davon schwer.
Gegen 21 Uhr musste ein Wohnmobil aufgrund einer Reifenpanne auf den Standstreifen ausweichen. Kurz darauf fuhr ein nachfolgender Sattelzug auf das stehende Fahrzeug auf. In der Folge kollidierten auch ein BMW mit Wohnwagen sowie ein weiterer BMW mit dem verunfallten Lkw.
Der 46-jährige Fahrer des Wohnmobils, seine 35-jährige Beifahrerin sowie ein sechsjähriges Kind erlitten schwere Verletzungen, die jedoch nach aktuellem Stand nicht lebensbedrohlich sind. Zwei weitere Kinder im Alter von acht und 14 Jahren sowie der 50-jährige Lkw-Fahrer wurden leicht verletzt. Mehrere Rettungswagen brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Die Insassen der beiden BMW-Fahrzeuge blieben unverletzt.
Dass der Lkw-Fahrer trotz der massiven Kollision leicht verletzt selbst aus seinem Fahrzeug steigen konnte, grenzt nach Einschätzung der Einsatzkräfte an ein Wunder – das Schadensbild ist verheerend. Das Trümmerfeld erstreckte sich über knapp 100 Meter, der Wohnwagen wurde vollständig zerstört und regelrecht zerfetzt.
Die Unfallaufnahme erfolgt derzeit durch mehrere Streifen der Verkehrspolizei Feucht. Unterstützt werden sie von zahlreichen Einsatzkräften der Feuerwehren Allersberg und Hilpoltstein. Die A9 musste während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt werden. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens liegen bislang keine Angaben vor.
Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 09128 91970 bei der Verkehrspolizei Feucht zu melden.
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