Die Pilzsaison im Erzgebirge erlebt bereits zum Start 2025 einen außergewöhnlichen Boom: In den Wäldern rund um Raschau-Markersbach sprießen derzeit zahlreiche Speisepilze wie Champignons, Butterpilze, Steinpilze, Wiesenchampignons und Pfifferlinge aus dem Waldboden - begünstigt durch die regnerische Witterung und einige warme Sommertage im Juni. Viele Pilze erreichen imposante Größen, einige Exemplare sind so groß wie ein Feuerzeug oder sogar eine 0,33-Liter-Getränkeflasche. Nicht selten findet man mehrere stattliche Pilze auf einem Quadratmeter.
Im Vergleich zu den vergangenen, oft von Trockenheit geprägten Jahren, freuen sich Pilzsammler in diesem Jahr besonders über das reiche Angebot und die seltenen „Riesenpilze“. Doch mit der Freude steigt auch das Risiko: Viele giftige Pilzarten sehen essbaren Arten zum Verwechseln ähnlich. Experten und Pilzberater warnen deshalb eindringlich davor, unbekannte Pilze zu sammeln oder sich allein auf Pilz-Apps zu verlassen. Beim geringsten Zweifel wird empfohlen, einen geprüften Pilzberater zu Rate zu ziehen. Entsprechende Beratungsstellen finden sich unter anderem auf den Service-Seiten der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM).
Unsere Informationsquellen: