Die beliebte Personenschifffahrt von Kelheim zum Kloster Weltenburg ist seit etwa einer Woche komplett eingestellt. Grund dafür ist das anhaltende Niedrigwasser der Donau, ausgelöst durch die lange Phase warmer und trockener Witterung. Aktuell liegt der Wasserstand bei nur 2,14 Metern, was eine sichere Passage durch den Donaudurchbruch unmöglich macht.
Die Schweiger-Personenschifffahrt Kelheim, die normalerweise in der Hochsaison täglich zahlreiche Gäste befördert, verzeichnet bereits jetzt einen Umsatzeinbruch um etwa 80 Prozent. Die Hoffnung ruht nun auf den angekündigten Gewittern und möglichen Niederschlägen, die den Pegel wieder ansteigen lassen könnten.
Alternativ werden derzeit Rundfahrten „Rund um Kelheim“ angeboten, da diese Streckenabschnitte weniger stark vom Niedrigwasser betroffen sind. Dennoch ist der wirtschaftliche Schaden für die Schifffahrtsunternehmen erheblich. Sollte die Trockenperiode weiter anhalten, wird sich dies deutlich im Jahresumsatz bemerkbar machen.
Renate Schweiger, Seniorchefin der Schweiger Personenschifffahrt Kelheim erläutert: "Wenn es nicht so ausfällt wie erwartet, hat das natürlich katastrophale Auswirkungen. Denn 80 % des Umsatzes in der Hauptsaison, das ist eine Nummer. Und die geht auch an der Kelheimer Schifffahrt nicht spurlos vorbei. Das hätte dann schon gravierende Auswirkungen auf den Jahresumsatz."
Die aktuelle Situation stellt für die gesamte Region eine erhebliche Belastung dar, da die Schifffahrt durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg als eine der attraktivsten Flussrouten Bayerns gilt und üblicherweise zahlreiche Besucher anzieht.
Das Unternehmen hofft, dass die angekündigten Niederschläge zeitnah zu einer Entspannung der Lage beitragen werden.
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