28.06.2019 - Leinatal - News Nr.: 15821
Gegenstände auf der Autobahn lösen schweren Unfall aus
Kleinwagen weicht Pylonenteilen aus und prallt in Betonschutzwand - Nachfolgendes Fahrzeug rammt mit hoher Wucht in Unfallwagen - Feuerwehr muss schwer verletzte Frau befreien, ehe Rettungshubschrauber sie in Klinik fliegt - Wieder sorgte nicht gebildete Rettungsgasse für große Probleme: "Ich wurde von Lkw-Fahrern ausgebremst und nicht vorbeigelassen, weil alles verstellt war!"

© NEWS5 / Schuchardt

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es auf der A4 zwischen Gotha-Boxberg und Gotha in Richtung Erfurt am Freitagnachmittag (28.06.2019) gekommen. Wie die Polizei vor Ort mitteilte, hatte ein Klein-Lkw nach einer Reifenpanne auf dem Seitenstreifen gestoppt. Ein zwischenzeitlich eingetroffener Bergedienst sicherte die Gefahrenstelle unter anderem mit Pylonen ab.

Dennoch erkannten manche Verkehrsteilnehmer die Fahrzeuge so spät, dass sie ausweichen mussten und dabei die Pylonen auf die Straße schleuderten. Als der Fahrerin eines silbernen Toyotas den Gegenstand auf seiner Fahrspur bemerkte, verriss sie das Lenkrad und prallte in die mittlere Betonschutzwand. Der Fahrer eines nachfolgenden Autos konnte nicht mehr stoppen und rammte den Unfallwagen frontal in die Fahrerseite.

Die alarmierte Feuerwehr musste den Frau aus dem Wrack befreien. Sie erlitt so schwere Verletzungen, dass ein Rettungshubschrauber sie in ein Krankenhaus fliegen musste. Auch die beiden Insassen des anderen Autos erlitten Verletzungen und kamen bodengebunden in Kliniken. Für massive Probleme sorgte erneut eine nicht gebildete Rettungsgasse. Die Feuerwehr berichtete, dass sie massiv behindert wurde, da Lastwagen auf allen Spuren standen und Fahrzeugführer schlicht keine freie Fahrt schaffen wollten.


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