Sorgen um ihren 26-jährigen Freund veranlasste eine Gruppe von Freunden am Sonntagmorgen (08.07.2018) um 6:10 Uhr den Notruf zu wählen. Dieser war zu der Zeit schon rund zwei Stunden verschwunden und eine Kontaktaufnahme war erfolglos, ebenso wie die Suche der anwesenden Personen. Zu dieser Zeit wusste noch keiner in Neuallkofen am Roither Badesee im Landkreis Regensburg, dass die Suche rund 5,5 Stunden später ein glückliches, aber unerwartetes Ende nehmen sollte. Der Vermisste tauchte nämlich gegen 10:30 Uhr wohlbehalten zuhause in Donaustauf auf.
Mit einem Großaufgebot, in das auch Rettungs- und Polizeihubschrauber eingebunden waren, suchen die Einsatzkräfte nach dem betrunkenen 26-Jährigen, der gegen 4 Uhr von der Feierlichkeit, an eben diesem See, verschwand. Die Freunde suchten bis ca. 6:10 Uhr selbst nach dem Vermissten, konnten ihn aber weder erreichen, noch fanden sie ihn auf. Aus Sorge um ihren Kumpel, dessen Fahrzeug auch noch am Parkplatz stand, alarmierten sie dann die Polizeieinsatzzentrale Regensburg über dessen Verschwinden. Sofort kamen der Rettungshubschrauber und der Polizeihubschrauber bei der Suche zum Einsatz. Sie überflogen auf der Suche nach de 26-Jährigen nicht nur das Weihergebiet, sondern auch die angrenzenden Felder.
Während dieser Zeit rückte die Wasserwacht und die DLRG mit ihren Schnelleinsatzgruppen an, und überprüfte die beiden in Frage kommenden Weiher mit jeweils zwei Booten und Rettungstauchern. Zusätzlich suchten die ortsansässigen Feuerwehren die Uferbereiche zu Fuß ab. Allerdings wurde diese Suche nach rund 1 Stunde und 20 Minuten ergebnislos eingestellt. Die zuständige Hundestaffel wurde alarmiert, um den Platz rund um die Feierlichkeit am Ufer des Roither Badesees abzusuchen. Glücklicherweise jedoch nahm die Suche ein abruptes Ende, als der gesuchte Donaustaufer gegen 10:30 Uhr wohlbehalten nach Hause kam.
Ein schönes Ende einer Suche, die auch anders ausgehen hätte können. Horst Happach, Einsatzleiter der Kreiswasserwacht Regensburg hat Verständnis für die jungen Leute, die am See feiern: „Gut, es ist grundsätzlich so, dass es schon Spaß macht an einem See eine Feier zu machen“. Jedoch sind damit auch Gefahren verbunden wie der erfahrene Wasserretter weiß: „Man fällt einmal ganz schnell in so einen See und wenn man dann vielleicht noch etwas getrunken hat, dann wird es natürlich schwierig“. Deswegen hat er einen ganz einfachen Rat an alle feierwütigen Personen: „Einfach die Gruppen zusammenbleiben und zusammen feiern und dann am nächsten Tag wieder zusammen nach Hause fahren“.