Wie sich der tödliche Unfall am späten Mittwochabend (14.02.2018) auf der A9 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Ost ereignete, ist bislang absolut unklar. Anhand der ersten Ermittlungen ist allerdings davon auszugehen, dass der 21-jährige Fahrer des Kleintransporters mit holländischen Ausfuhrkennzeichen alleinbeteiligt von der Fahrbahn abkam. Auf Höhe des Parkplatzes „Brunn“ tastete sich das Fahrzeug zwischen den Leitplanken hindurch, rollte noch rund 80 Meter über die Grünfläche und prallte dann frontal gegen einen Baum. Dabei erlitt der Rumäne so schwere Verletzungen, dass ein hinzugerufener Notarzt nur noch seinen Tod feststellen konnte. Nachdem die Verformungen des Führerhauses durch den Aufpall so massiv waren, musste die Feuerwehr den Leichnam mühevoll mit schwerem Gerät bergen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde nicht nur ein Gutachter zur Klärung des Sachverhalts hinzugezogen, sondern auch das Fahrzeug und der Leichnam beschlagnahmt. Zusätzlich wurde bei dem Verstorbenen eine Blutentnahme angeordnet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro.