Am Sonntagabend (02.04.2017) ereignete sich ein weiterer schwerer Verkehrsunfall auf Bayerns Straßen. Ein 18-Jähriger Rollerfahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er später in der Klinik verstarb. Seine Mutter, die selbst nach einer schweren Operation im Krankenhaus lag, wollte ihren Jungen allerdings nicht sterben lassen, ohne noch einmal seine Hand gehalten zu haben. Sofort und absolut unbürokratisch organisierte das Krankenhauspersonal einen arztbegleiteten Transport nach Landshut, um der Mutter den Wunsch zu erfüllen.
Wie genau der Unfall im Stadtgebiet von Vilsbiburg (Lkr. Landshut) passieren konnte, ist bislang noch nicht genau bekannt. Sicher ist nur, dass der 18-Jährige mit seinem 125er Roller auf der Frauensattlinger Straße fuhr, als er plötzlich ins Schleudern und anschließend auf die Gegenfahrbahn kam. Ein entgegenkommender Autofahrer konnte zwar noch bremsen, aber der Biker rutschte trotzdem noch unter sein Fahrzeug. Durch den Unfallmechanismus zog sich der junge Mann schwerste Verletzungen zu. Aufgrund des Verletzungsmusters wurde er nicht bodengebunden in das Landshuter Krankenhaus transportiert, sonder mit dem Rettungshubschrauber geflogen. Die Verletzungen waren allerdings so schlimm, dass der 18-Jährige keinerlei Überlebenschancen hatte und schlussendlich im Krankenhaus verstarb. Seine Mutter reagierte trotz des Schocks besonnen und dachte an andere Menschen. Sie gab die Organe ihres Jungens sofort zur Spende frei, um so vielleicht wenigstens andere Menschenleben zu retten. Zur Klärung der Unfallursache wurde von der Staatsanwaltschaft ein Gutachter angefordert.